Ausstellung
Rolf Bräm
Erlebt und gemalt. Ob Bernina, Albula oder Stelvio. Sich darauf einlassen, in einen guten Rhythmus kommen. Die Landschaft sehen und an sich vorbeiziehen lassen. In Bewegung sein. Steigungen, Passfahrten, immer neue, stetig ändernde Aussichten. Anstrengungen und Glücksgefühle. Erlebtes und Gesehenes. Der Mensch als Rennradfaher in der gewaltigen Alpenwelt: Challenge und Symbiose zugleich.
Daraus entstehen die Rennrad-Alpenpass-Bilder: Bilder, die Geschichten erzählen. Bilder, die leben. Nicht die realitätsgenaue Wiedergabe ist das Ziel, sondern das Vermitteln der erlebten Eindrücke. In der Form von Abstraktion und Reduktion ergibt sich das Wesentliche, als graphisch-klare Bildsprache.
Bisherige Ausstellungen
Rolf Bräm begann seine künstlerische Arbeit bereits vor Jahrzehnten. Es begann mit „RockArt“. Schon damals faszinierten ihn die Berge, allerdings in Kompression und Abstraktion in realitätsfremden, kräftigen Farben. Parallel dazu erstellt er eine grose Zahl von Stein- und Felsarbeiten mit „Steinen, die schweben“ in Installationen, die bis zu 40 Tonnen schwer sein konnten. 1994 malte er ein „John Lennon Portrait“ im Rahmen der RockArt, welches für die Glückskette im Schweizer Fernsehen in kleiner Auflage als Kunstdruck mehrfach verkauft wurde. Ebenso konnte er im Jahr 1996 mit dem „Hermann Hesse Bild“ als Ehrengast im Hermann-Hesse-Museum in Montagnola im Tessin ausstellen. Mit dem Atelierwechsel von Grabs nach Sargans begann Rolf Bräm, seine Bergbilder weiter zu abstrahieren und weiter zu entwickeln.
Eine neue Schaffensperiode begann in den früher 2000er Jahren. Rolf Bräm erstelle Objekte aus Holz. Meist rohe Tannenlatten treten als „skurrile, wilde Berggeister“ auf. Dennoch „strahlen sie eine spielerische Leichtigkeit“ aus (Zitat Katrin Wetzig Journalistin BR).
Parallel dazu entwickelte Rolf Bräm seine Maltechnik von Bergen in verschiedenen Abstraktionen weiter, die nun im Jahr 2026 mit den Alpenpässen auf dem Rennvelo einen besonderen Akzent gewinnen.